„Änderung des Personenstandsgesetzes ist ein wichtiger Schritt zur Gleichberechtigung“ 1


Zum Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum dritten Geschlecht

Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden, dass die aktuell geltenden Regelungen des Personenstandsgesetzes nicht mit dem Grundgesetz vereinbar sind. Das Gericht beauftragt den Gesetzgeber damit, eine Möglichkeit schaffen muss, dass eine Person die Möglichkeit bekommt, sich einem dritten Geschlecht zuzuordnen. Dazu erklärt Jörn Freynick, Sprecher für LSBTI* der FDP-Landtagsfraktion:

„Das Bundesverfassungsgericht stärkt die Rechte von Inter*Menschen. Ich freue mich über diese Entscheidung. Auf Initiative der Fraktionen von FDP und CDU hat der nordrhein-westfälische Landtag bereits im Oktober die Landesregierung beauftragt, eine Initiative in den Bundesrat für eine Vereinfachung der Änderung des Personenstandes einzubringen. Denn eine Änderung des Personenstandsgesetzes ist ein weiterer wichtiger Schritt für die Gleichstellung und Gleichberechtigung.“


Ein Gedanke zu “„Änderung des Personenstandsgesetzes ist ein wichtiger Schritt zur Gleichberechtigung“

  • Mandy Bittner-Schweter

    Leider betrifft es eben nur Inter *.
    Aber die Diskriminierungen der Kinder und ich beziehe mich auf Trans* Kinder werden weiterhin zugelassen und ausgesessen. Keine Sichterweiterung, keine angepassten Ausbildungsinhalte der pädagogischen Berufe. Keine Aufklärung, keine hinreichenden Hilfen für Familien mit betroffenen Kindern, nichts. Und das es immer erst von einem Bundesverfassungsgericht beschlossen wurde zeugt leider nicht von politischer Arbeit, ganz im Gegenteil. Ansichten kann man viele haben, aber Konzepte und Umsetzung müssen erarbeitet werden. Es ist nicht nur der Leidensweg der Erwachsenen sondern tatsächlich viele Kinder und deren Eltern, auch wenn das immer keiner hören will, aber nur weil niemand drüber spricht, heisst es nicht, dass es sie nicht zu Hauf gibt.

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