Treffen mit NRW-Umweltministerin Schulze Föcking: „Nachhaltige Bekämpfung der Herkulesstaude notwendig“


Am Donnerstag, 19. Oktober 2017, trafen sich Jörn Freynick, FDP-Landtagsabgeordneter aus Bornheim und Katharina Gebauer, CDU-Landtagsabgeordnete aus Troisdorf, mit NRW-Umweltministerin Christina Schulze Föcking in Siegburg zu einem Gespräch im Hotel Siegblick zum Thema Herkulesstaude.

Gemeinsam mit Klaus-Peter Smielick, sachkundiger Bürger der FDP im Kreistag des Rhein-Sieg-Kreises, erläuterte Freynick gegenüber der Ministerin das inzwischen immense Ausmaß der Verbreitung dieser invasiven Pflanze im Rhein-Sieg-Kreis, insbesondere auf Flächen, die im Besitz des Landes sind. Dieser Umstand stellt eine deutliche Gesundheitsgefahr für Mensch und Tier dar, denn ein Hautkontakt mit der Pflanze ruft umgehend Rötungen und mitunter schwere Kreislaufprobleme hervor. So erläuterte Freynick:

„In den Jahren 2009 bis 2013 wurde durch die Förderung des Landes NRW die Herkulesstaude im Rhein-Sieg-Kreis mit großem Erfolg bekämpft. Leider wurde dessen ungeachtet die Förderung 2013 durch das Land vorzeitig beendet. Seitdem konnte sich die Giftpflanze nahezu ungestört erneut auf vielen Flächen entlang der Flüsse Agger und Sieg ausbreiten. Insbesondere an Wanderwegen ist dies ein unzumutbarer Zustand, der effektiv behoben werden muss.“

Ministerin Schulze Föcking folgte den Ausführungen mit großen Interesse und versicherte, dass das Land umgehend prüfen werde, wie dem Problem am besten zu begegnen sei. Auch werde man den Rat aus anderen Bundesländern, wie aus Rheinland-Pfalz, einholen, die bereits gute Erfahrungen mit der Bekämpfung der Herkulesstaude hatten.

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