Digital Hubs sollen zu regionalen Digitalagenturen ausgebaut werden

Zum gemeinsamen Antrag von CDU und FDP zur Weiterentwicklung von Digital Hubs erklärt Jörn Freynick, Mitglied im Ausschuss für Digitalisierung und Innovation des Landtags:

 

„Die Digitalisierung stellt eine umfassende Umwälzung unserer Gesellschaft in der Gegenwart dar. Der beste Ansprechpartner für die Entwicklung der Digitalen Wirtschaft sind die sechs Digital Hubs in NRW.

 

Diese leisten bereits eine wichtige Aufgabe in NRW. Sie dienen als Inkubatoren der Entwicklung einer digitalen Wirtschaft und sind daher ein unerlässlicher Partner für bereits bestehende Unternehmen im digitalen Transformationsprozess, die noch Hilfe und Aufklärung benötigen.

 

Daher fordert die NRW-Koalition die Landesregierung auf, die Digital Hubs in unserem Land zu verknüpfen, zu stärken und zu regionalen Digitalagenturen für bestehende kleine und mittlere Unternehmen und für Neugründungen auszubauen. Eine Einwerbung von Drittmitteln zu einer verstärkt eigenwirtschaftlichen Arbeit soll ebenfalls ermöglicht werden.“

Wir beenden strukturelle Unterfinanzierung der psychosozialen LSBTI*-Beratungsstellen

CDU und FDP erhöhen die Mittel für LSBTI*-Einrichtungen
Freynick: Wir beenden strukturelle Unterfinanzierung der psychosozialen LSBTI*-Beratungsstellen

Durch einen Haushaltsänderungsantrag der Fraktionen von FDP und CDU erhalten psychosoziale LSBTI*-Beratungsstellen im nächsten Jahr 346.470 Euro mehr. Dazu erklärt Jörn Freynick, Sprecher der FDP-Landtagsfraktion für LSBTI*-Menschen:

„Das Land Nordrhein-Westfalen fördert neben sechs psychosozialen Beratungsstellen auch die beiden Dachverbände LAG Lesben in NRW und Schwules Netzwerk NRW sowie weitere Koordinierungsstellen. Diese unterstützen nicht nur ca. 1,25 Millionen LSBTI*-Menschen in unserem Land, sondern leisten auch wichtige Aufklärungsarbeit für die 18 Millionen Bürgerinnen und Bürger.

Über die letzten Jahre sind die Mittel trotz steigender Löhne und wachsenden Aufgaben nie substantiell erhöht worden. In der Vergangenheit mussten die freien Träger statt der zugesagten 100-prozentigen Förderung mit nur 65 Prozent der notwendigen Mittel auskommen. Das war nur mit einem enormen Engagement und viel Idealismus unter den Beschäftigten möglich.

Mit der jetzigen Erhöhung der Fördermittel um 346.470 Euro schaffen wir als NRW-Koalition finanzielle Sicherheit und geben wieder die volle, versprochen Unterstützung. Für uns ist diese Mittelerhöhung im Haushalt gleichzeitig Dank für das bereits Geleistete und Zeichen der Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitern aus der LSBTI*-Community. Damit ist eine von Rot-Grün jahrelang schleifen gelassene strukturelle Unterfinanzierung beendet.“

Bornheim wird Gigabit-Stadt – wichtiger Baustein für den Digital-Standort

Das Glasfaser-Projekt der Deutschen Telekom wird in Bornheim Realität. Rechtzeitig Anfang November sind die benötigten mehr als 1.500 Bestellungen für Glasfaser-Hausanschlüsse im Vorwahl-Bereich 02222 eingegangen. Jörn Freynick, Mitglied im Digitalausschuss des Landtags und Vorsitzender der FDP Bornheim, berichtet: «Auf der Homepage der Telekom ist zu sehen, dass 100 Prozent der benötigten Unterschriften eingegangen sind. Der für Bornheim zuständige Vertriebsleiter der Telekom hat mir außerdem persönlich bestätigt, dass wir in unserer Stadt den Glasfaser-Turbo zünden können.» Für einen begrenzten Zeitraum sei es nun auch weiteren Bürgern in Hersel, Uedorf, Bornheim (Ort), Roisdorf, Brenig und Teilen von Dersdorf möglich, das eigene Haus oder die eigene Wohnung kostenfrei per Glasfaser-Hausanschluss mit zukunftsfähigem Gigabit-Internet zu versorgen. Einzige Voraussetzung ist die Buchung oder Vorbestellung eines Telekom-Glasfasertarifs mit Mindestlaufzeit von zwei Jahren.

Freynick hat gegenüber der Telekom deutlich gemacht, dass er nun auf einen schnellen Baubeginn für die Glasfaser-Anschlüsse setze, damit das schnelle Internet möglichst rasch und möglichst flächendeckend im 02222-Gebiet Realität wird. Für den anderen Bereich der Stadt Bornheim – die Vorwahlgebiete 02227, 02232 und 02236 – wird nun ebenfalls der Glasfaser-Ausbau geplant. «Wir hoffen, dass die Telekom jetzt zügig auch für diesen Bereich die Vermarktung beginnt, damit auch die Bürger in Widdig, Sechtem und dem Rest des Vorgebirges von Walberberg bis Dersdorf schnelles Glasfaser-Internet bis in die eigenen vier Wände bestellen können», so Freynick. Nach Ansicht der FDP sind Glasfaser-Anschlüsse bis ins Gebäude der sinnvollste Weg ins Gigabit-Zeitalter. «Arbeiten im Homeoffice, digitale Pflege- und Gesundheitsangebote zu Hause und moderne Unterhaltungsangebote brauchen ein leistungsfähiges Netz. Die alten Kupferkabel, die derzeit noch in die Häuser führen, mögen heute für viele noch ausreichend sein. In nicht mal zehn Jahren wird Glasfaser-Technik jedoch der Standard, den Bornheim nun deutlich schneller und vergleichsweise preiswert bekommt. Auch für den Wirtschaftsstandort Bornheim ist schnelles Internet ein wichtiger Faktor, auf den kaum ein Unternehmer noch verzichten kann», so Freynick.

Die FDP Bornheim hat den Glasfaser-Ausbau in der Stadt mit vorangetrieben. Digitale Informationen bei Facebook und ein klassischer Infostand auf dem Peter-Fryns-Platz waren für die Freidemokraten ideale Gelegenheiten, um mit den Menschen über die Potenziale der Digital-Stadt Bornheim ins Gespräch zu kommen. «Viele Bürger wünsche sich bessere Digital-Angebote der Stadt und sind sehr gezielt zu uns gekommen, um dieses Anliegen bei der Digital-Partei FDP zu platzieren. Wir greifen das gerne auf, denn schnelle Netze sind nur eine Seite der Medaille. Die Stadtverwaltung sollte ihre Dienstleistungen und Informationen auch online bürgerfreundlicher anbieten», so Freynick.

Die FDP wird ihre Dialog-Veranstaltungen zu diesem Thema fortsetzen und daher am 24. November von 9 bis 13 Uhr einen weiteren Infostand zur Digitalisierung am Einkaufszentrum Merten (Roter Boskoop, vor dem REWE-Getränkemarkt) durchführen.