Masterplan Bundesfernstraßen NRW: Drei Projekte für den Rhein-Sieg-Kreis

Das NRW-Verkehrsministerium hat das „Arbeitsprogramm zum Masterplan zur Umsetzung des Bedarfsplanes für die Bundesfernstraßen 2019“ vorgestellt. Das Arbeitsprogramm enthält auch Projekte für den Rhein-Sieg-Kreis.

–        Bei der Bearbeitung der A 565 zwischen Bonn-Endenich und Bonn-Nord zeigte sich, dass dieser Abschnitt gemeinsam mit dem anschließenden Bereich Bonn-Hardtberg Bonn-Endenich zu betrachten ist, so dass auch für diesen Abschnitt die Planung aufgenommen werden muss.

–        A565 Anschlussstelle Bonn-Endenich – Autobahnkreuz Bonn/Nord. Hier wird mit der Genehmigung des Vorentwurfs durch das Bundesverkehrsministerium in 2019 gerechnet.

–        A59 Autobahndreieck St. Augustin/West – Tank- und Rastplatz Liburer Heide. Hier soll die Umweltverträglichkeits- und Variantenuntersuchung abgeschlossen werden.

Dazu erklärt Jörn Freynick, FDP-Landtagsabgeordneter aus Bornheim: „Die NRW-Koalition investiert massiv in den Ausbau der Planungs- und Genehmigungskapazitäten und beweist damit, dass der Erhalt und Ausbau der Bundesfernstraßen in unserem Bundesland wieder im Fokus der Politik sind. Zu lange war die zunehmend überschrittene Belastungsgrenze unserer Fernstraßen von der Vorgängerregierung ignoriert worden. Jetzt gilt es, den Investitionsstau abzuarbeiten.“

Der Masterplan zur Umsetzung des Fernstraßenbedarfs war Teil des Koalitionsvertrages zwischen FDP und CDU. Im vergangenen Jahr wurde er von NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst vorgestellt. Der Masterplan dient als Steuerungsinstrument für den ausführenden Landesbetrieb Straßenbau.NRW. Er ist die Grundlage für ein verbessertes Projektmanagement, weil er das Vorgehen strukturiert. Planungs- und Baukapazitäten werden effizient eingesetzt. Darin befinden sich über 200 Straßenprojekte mit einem Volumen von 20 Milliarden Euro.

Mobile Digitalwerkstatt kommt nach Gummersbach

Vom 1.-4. April 2019 kommt die mobile Digitalwerkstatt zur GGS Hülsenbusch in Gummersbach. Die seit dem 12. November 2018 auf Rädern fahrende Digitalwerkstatt ist mit modernster Technik ausgestattet und bietet zahlreiche Workshops für die dritte und vierte Schulklasse an.

Dazu erklärt Jörn Freynick, Landtagsabgeordneter, der für die FDP-Landtagsfraktion für den Oberbergischen Kreis zuständig ist: „Die NRW-Koalition verfolgt das Ziel, jungen Schülerinnen und Schülern landesweit mit digitalen Bildungsmöglichkeiten zu erreichen und zu begeistern. Deshalb freue ich mich, dass die mobile Digitalwerkstatt nach Gummersbach kommt. Die Zusammenarbeit zwischen den Trägern und Förderern der mobilen Digitalwerkstatt funktioniert vorbildlich.“

Die mobile Digitalwerkstatt ermöglicht Kindern einen sicheren Raum um ihnen spielerisch neue Technologien näherzubringen. So lernen die Kinder frühzeitig die neuen Medien aktiv und kreativ zu nutzen. Auch für Eltern und Lehrer werden Workshops angeboten, um den sicheren Umgang mit den neuen Medien zu ermöglichen.  

Die Jury hat entschieden – Gesamtschule der Kreisstadt Siegburg wird Talentschule

Jörn Freynick, Landtagsabgeordneter aus Bornheim, freut sich, dass auch der Rhein-Sieg-Kreis an dem Schulversuch teilnehmen wird. „Die Gesamtschule Siegburg hat gemeinsam mit dem Schulträger die Jury überzeugt. Ab dem kommenden Schuljahr wird sie vom Land mit zusätzlichen Ressourcen unterstützt. Des Weiteren erhält sie wichtige Impulse für eine systematische Schul- und Unterrichtsentwicklung“, sagt Freynick.

NRW-weit haben sich 64 Schulträger mit insgesamt 149 Schulen für den Schulversuch Talentschule beworben. Die hochkarätige Juryunter dem Vorsitz des Erziehungswissenschaftlers Prof. Dr. Ewald Terhart von der Universität Münster hat nun die ersten 35 von insgesamt 60 Talentschulen ausgewählt. Es soll erprobt werden, ob durch diese besondere Förderung der Schülerinnen und Schüler deren Leistungen und Erfolge nachweisbar gesteigert werden können. „Mit dem Ziel, beste Bildung für alle Schülerinnen und Schüler zugänglich zu machen, unabhängig von der sozialen Herkunft, sind wir 2017 als FDP in den Wahlkampf getreten“, sagt Freynick. Genau hier setzt das Konzept an und unterstützt Schulen, die sich in Stadtteilen mit besonderen sozialen Herausforderungen befinden. Schülerinnen und Schüler sollen so ideale Startbedingungen für ihre weitere Zukunft erhalten. Mit den zusätzlichen Ressourcen wird die Gesamtschule Siegburgbei ihrer wichtigen und bereits hervorragenden Arbeit,einen Beitrag zur Überwindung sozialer Nachteile zu leisten, weiter gestärkt“, erklärt Freynick. Die FDP erhofft sich von den Talentschulen auch einen Leuchtturmeffekt. „Wenn der Schulversuch erfolgreich ist, profitiert die gesamte Stadt und die Region davon. Ich wünsche allen Beteiligten der Gesamtschule Siegburg viel Erfolg.“