Wir brauchen Kooperationsstandards und Kinderschutzkonzepte

Christina Schulze Föcking (CDU) und Jörn Freynick (FDP) zur Sachverständigenanhörung „Präventionsketten“ der Kinderschutzkommission

Die Kinderschutzkommission im Landtag hat an diesem Montag Sachverständige angehört. Thema waren die Präventionsstrukturen, mit denen in Nordrhein-Westfalen eine Gefährdung des Kindeswohls verhindert werden soll.

Christina Schulze Föcking (CDU): „Der Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Gewalt ist in erster Linie die Aufgabe von Erwachsenen.  Wir sind eine Verantwortungsgemeinschaft. Die Anhörung von Sachverständigen in der Kinderschutzkommission heute hat uns aber gezeigt, dass diese Erkenntnis oft leider noch nicht gelebte Praxis ist. Deshalb brauchen wir eine gesetzlich verbindliche Kooperation von Kinderschutz-Akteuren vor Ort: bei Jugendämtern, Kita, Schule, Polizei, unseren Vereinen und anderenorts. Die Sachverständigen haben einhellig berichtet, dass es für Meldeketten bei einem Verdacht auf Misshandlung oder Missbrauch keine einheitlichen Standards gibt. Das ist eine klare Schwachstelle im System und die gilt es abzustellen. Eine Kommunikationskultur zum Schutz von Kindern muss durch klare rechtliche Vorgaben gefördert werden.“

Jörn Freynick (FDP): „Erwachsene, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, müssen in die Lage versetzt werden, Anzeichen von Missbrauch, Misshandlung und Vernachlässigung von Kindern und Jugendlichen frühzeitig zu erkennen und einzugreifen. Grundlegende Voraussetzung dafür ist Sensibilisierung über Aus-, Fort- und Weiterbildungen. Die Beteiligten müssen in diesem Rahmen aber auch lernen, über das Undenkbare sprechen zu können. Denn Kinder und Jugendliche müssen sich niedrigschwellig an Ansprech- und Vertrauenspersonen wenden können, die ihnen Gehör und Glauben schenken. Nur so fühlen sich die betroffenen Kinder und Jugendlichen ernst genommen und trauen sich, Hilfe und Unterstützung aufzusuchen. Passgenaue Kinderschutzkonzepte können in einem nächsten Schritt sicherstellen, dass alle Beteiligten über das Vorgehen und die Beratungsstellen beim Verdacht auf Kindesmissbrauch, -misshandlung und -vernachlässigung informiert sind, um angemessen handeln zu können.“

Landesregierung startet Digitalisierungsoffensive für das Handwerk

Die NRW-Koalition hat die Zeichen der Zeit erkannt und schafft Potential für die Handwerker in Nordrhein-Westfalen um angemessen auf die Digitalisierung reagieren zu können.
So stellt die Landesregierung beispielsweise für das Projekt „Handwerk-Digital.NRW“ bis 2020 eine Million Euro zur Verfügung. Zusätzlich wird ein Innovationsgutschein in Höhe von 2,5 Millionen Euro jährlich zur Verfügung gestellt, um Beratungsmöglichkeiten und Entwicklungsleistungen erstattet zu bekommen.

Dazu Landtagsabgeordneter Jörn Freynick aus Bornheim (Rhein-Sieg-Kreis): „Mit unserer Digitalisierungsoffensive machen wir einen wichtigen Schritt, um das Handwerk auf die Herausforderungen der Digitalisierung vorzubereiten. Die Handwerksunternehmen im Rhein-Sieg-Kreis sind zumeist Familienbetriebe, die wir auf diese Weise bei der Bewältigung der Aufgaben der Zukunft unterstützen und ihre Wettbewerbsfähigkeit erhalten.“

Die schwarz-gelbe Landesregierung hat in ihrem Koalitionsvertrag die Digitalisierung als eine der wesentlichen Herausforderungen für die Zukunft benannt. Da diese jedoch nicht nur für Privatpersonen, sondern auch für Wirtschaft eine großen Stellenwert einnimmt, ist es das Ziel der Koalition, Nordrhein-Westfalen zum führenden Standort in Deutschland auszubauen.

Bewirb dich jetzt für den Jugendlandtag!

Drei Tage lang den Landtag testen

Jetzt bewerben für den nächsten „Jugend-Landtag“

Vom 28. – 30. Juni 2018 wird in der Landeshauptstadt Düsseldorf der nächste Jugend-Landtag Nordrhein-Westfalen stattfinden. Der Landtag NRW möchte so Jugendlichen die Möglichkeit geben, Politik und Demokratie hautnah erleben zu können.

Ein junger Mensch im Alter zwischen 16 bis 20 Jahren kann Jörn Freynick  dann im Parlament drei Tage lang „vertreten“. Sämtliche Kosten – auch Übernachtung und Verpflegung – werden vom Landtag übernommen (Fahrtkosten werden anteilig erstattet). Bewerben können sich Schülerinnen und Schüler, Auszubildende, Studierende oder junge Berufstätige direkt bei unserem Wahlkreisbüro. (Kontaktdaten weiter unten) Denn jede/r Abgeordnete kann (möglichst aus seinem Wahlkreis) einen jungen Menschen einladen.

Seit 2008 findet der dreitägige „Jugend-Landtag“ im Düsseldorfer Parlament statt. Dabei werden die parlamentarischen Abläufe von Fraktionssitzungen über Ausschuss-Sitzungen bis hin zur Plenarsitzung nachgestellt. Rund 2000 Jugendliche konnten seitdem in die Rolle der Abgeordneten schlüpfen und den Arbeitsalltag eines Politikers/ einer Politikerin selbst erleben. Ziel ist es, über die parlamentarische Arbeit zu informieren und zu langfristigem politischem Engagement zu ermuntern.

Auch der neunte Jugend-Landtag wird sich mit aktuellen Themen beschäftigen. Die Beschlüsse der „Jugend-Landtagsabgeordneten“ werden den Abgeordneten des realen Parlaments anschließend zur Kenntnis gegeben.

Ausreichend für die Bewerbung ist eine Mail mit Name, Adresse, Altersangabe sowie einer kurzen Erläuterung, warum man beim Jugend-Landtag mitmachen möchte. Wir freuen uns auf deine Bewerbung!

Bewerbungsschluss ist der 09.04.2018.

Anmeldungen bitte an Matthias Horn per E-Mail unter matthias.horn@landtag.nrw.de

 

 

 

 

Besuch des Autismus-Therapie-Zentrums in Siegburg

Am Donnerstag, den 19. Oktober 2017, besuchte Jörn Freynick, FDP-Landtagsabgeordneter aus Bornheim, das Autismus-Therapie-Zentrum in Siegburg.

Das Autismus Therapie Zentrum (ATZ) in Siegburg ist eine tolle soziale Einrichtung, die ein enormes Aufgabenfeld für die Klienten, deren Familien und Umfeld bietet. Damit leistet das ATZ einen großen Beitrag für die Integration und Inklusion von Menschen, die von Autismus betroffen sind. Dessen Trägerverein, der Autismus Köln/Bonn e.V., beschäftigt insgesamt über 200 feste und freie Mitarbeiter im Raum Köln/Bonn. Darüber hinaus unterhält er mehrere Therapiezentren, Einrichtungen zum betreuten Wohnen und ist eng mit der Forschung der Autismus-Spektrum-Störung im Austausch.

Ein besonderes Thema war das Bundesteilhabegesetz und dessen Auswirkungen für die Arbeit des Vereins. Danke an alle Beteiligten für diesen ausführlichen Einblick.

Eröffnung der L332n

Am Montag, dem 21. August 2017, nahm Jörn Freynick an der feierlichen Eröffnung des ersten Bauabschnitts der L332n bei Troisdorf zusammen mit Verkehrsminister Hendrik Wüst und Sebastian Thalmann, Fraktionsvorsitzender der FDP in Troisdorf, teil. Ein wichtiges Bauprojekt zur Entlastung des Verkehrs in der Region.

Frohnhöfer und Freynick beim SKM

03.07.2017 Siegburg. Der SKM Katholische Verein für soziale Dienste im Rhein-Sieg-Kreis e.V. hat zur Eröffnung seines neuen Beratungszentrums eingeladen. Zahlreiche Gäste, darunter auch der FDP-Landtagsabgeordnete Jörn Freynick und die Kreistagsabgeordnete Renate Frohnhöfer, waren gekommen, um die neuen Räume, in denen die Fachdienste Schuldnerberatung, Allgemeine Sozialberatung und JobJob nun zukünftig an einem Ort ihre Hilfen anbieten, kennenzulernen.

Von links nach rechts: Renate Frohnhöfer, Monika Bähr und Jörn Freynick

In ihrer Begrüßungsrede ging die Vorstandsvorsitzende Monika Bähr insbesondere auf die steigende Zahl der Hilfesuchenden in der Schuldnerberatung ein. Trotz der stabilen Wirtschaftsverhältnisse und der geringen Arbeitslosenzahl profitieren nicht alle Bürger gleichermaßen. Armut und Überschuldung sind seit Jahren ein nicht zu unterschätzendes Problem unserer Gesellschaft. Darunter leiden die Kinder am meisten, wenn dann in der Familie Alkoholismus und psychische Erkrankungen auftreten. Auf jeden Fall nimmt die Zahl der Ratsuchenden zu. Die größte Gläubigergruppe sind die Inkassoinstitute gefolgt von den Ämtern und Behörden.

In der anschließenden Besichtigungsrunde konnten viele Gespräche geführt werden und so haben Jörn Freynick und Renate Frohnhöfer der Vorstandsvorsitzenden Monika Bähr weiterhin viel Erfolg und gutes Gelingen für ihr soziales Engangement gewünscht.