Kinder und Jugendliche im Umgang mit dem Internet stärken

Die NRW-Koalition möchte Kinder und Jugendliche im Umgang mit potenziellen Risiken und Gefahren im Internet stärken. Dazu erklärt der Sprecher der FDP-Landtagsfraktion in der Kinderschutzkommission des Landtags, Jörn Freynick:

„Das Internet ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Es bietet vielfältige Informations- und Unterhaltungsangebote und sorgt gerade in der Corona-Pandemie dafür, Freundschaften zu pflegen. Allerdings ist das Internet auch mit Risiken und Gefahren verbunden. Neben Falschinformationen und Cyber-Mobbing betrifft dies zunehmend auch das sogenannte Cyber-Grooming. Erwachsene geben sich Kindern und Jugendlichen im Internet als Gleichaltrige aus, um Vertrauen aufzubauen, sie zu manipulieren und schlimmstenfalls Missbrauch anzubahnen.

Wir wollen Kinder und Jugendlichen darum im Umgang mit diesen Gefahren stärken. Es gibt bereits vielfältige und gute Angebote zur Stärkung der Medienkompetenz. Wir wollen diese Angebote bekannter machen und besser miteinander vernetzen. Unser Ziel ist es, dem Lehrpersonal, den pädagogischen Fachkräften in der Kinder- und Jugendhilfe, Eltern und Familien, aber allen voran natürlich den Kindern und Jugendlichen wichtige Informationen zum Umgang mit Risiken und Gefahren im Internet an die Hand zu geben. Hier spielt vor allem der Schulbereich eine zentrale Rolle. Über Informationsangebote für Eltern und gezielte Unterrichtseinheiten wollen wir Familien gezielt stärken. Von einem Ausbau des Präventionsangebot profitieren alle Beteiligten.“

Änderung des Grundgesetzes

Noch in dieser Woche wollten die Fraktionen der Grünen, der Linken und der FDP einen gemeinsamen Gesetzesentwurf im Bundestag vorlegen. In diesem wurde gefordert, Artikel 3 des Grundgesetzes um das Merkmal der “sexuellen Identität” zu ergänzen, um die sexuelle Identität und queere Lebensweisen auch verfassungsrechtlich vor Diskriminierung zu schützen.Nachdem die Union und SPD vor wenigen Tagen anlässlich des IDAHOBIT noch medienwirksam zahlreiche Regenbogenflaggen gehisst haben, wurde nun durch die Mehrheit der GroKo eine Debatte über den Gesetzesentwurf von FDP, Grünen und Linken verhindert. Die Blockade der Debatte zeigt mal wieder, wie wichtig der großen Koalition die LSBTI* Community ist…

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#IDAHOBIT21

Heute ist der Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie. Das Land NRW macht sich gegen die Diskriminierung und Ausgrenzung auf Grund der sexuellen Orientierung stark. Aber auch auf EU-Ebene muss das Thema noch stärker angegangen werden, wie EU-weite Umfragen zeigen. Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie hat in NRW, Deutschland und der EU keinen Platz.#idahobit21

Ich bedanke mich bei den Mitgliedern der Freien Demokraten aus meinem Wahlkreis, die mich am vergangenen Mittwochabend auf unserer Kreiswahlversammlung mit 95% zu ihrem Kandidaten bei der nächsten Landtagswahl gewählt haben. Ich freue mich auf den Wahlkampf im nächsten Jahr!

Bundesparteitag

Am Wochenende findet der Bundesparteitag der FDP statt. Auf Grund der Corona-Pandemie diesmal vollkommen digital. Vom Bundesverband gab es für jeden Delegierten ein Carepaket. Mit Haribo und Traubenzucker gestärkt, wird das Bundestagswahlprogramm noch einmal final diskutiert und der Bundesvorstand gewählt. Viel zu tun gibt es auch für die Bürgerrechte von Lesben, Schwulen, Trans*, Bi* und Intersexuellen. Daher freut es mich, dass sich an mehreren Stellen des Programms starke Aussagen zu LSBTI finden. #bpt21

Katholische Geistliche segnen gleichgeschlechtliche Paare

In mehr als 100 katholischen Kirchengemeinden Deutschlands finden unter dem Motto #liebegewinnt Segnungsgottesdienste für alle liebenden Paare statt – egal ob schwul, lesbisch oder heterosexuell. Es ist ein Protest gegen das vor kurzem von der Glaubenskongregation im Vatikan ausgesprochene, kategorische Verbot, homosexuelle Paare zu segnen. Für Katholiken ist eine Segnung zum einen ein Lobpreis Gottes und die Bitte um Schutz.

Ich hoffe die Aktion ist der Startschuss für ein Umdenken in der katholischen Kirche. Es wird höchste Zeit, dass die katholische Kirche sich für gleichgeschlechtliche Segnungen öffnet und die Diskriminierung beendet.

Unsere Schülerinnen und Schüler werden im Laufe ihres Lebens in Berufen arbeiten, die wir heute noch gar nicht kennen. Wir wollen ihnen das Rüstzeug mitgeben, um auch in der digitalen Welt ihren Weg zu finden. Im vergangenen Jahr fehlten deutschlandweit 86.000 IT-Fachkräfte. Hier liegen Perspektiven für ein erfülltes Berufsleben und die Gestaltung der digitalen Zukunft von Verwaltung, Wissenschaft, und Wirtschaft.Das Land NRW führt im Schuljahr 2021/22 das Pflichtfach Informatik an allen Schulformen in den Klassen 5 und 6 ein. Zudem wird auch der außerschulischen Bereich weiter ausgebaut, damit die Schülerinnen und Schüler mit Forschern und Praktikern ihre Kenntnisse in Informatik vertiefen können. Dieser “Pakt für Informatik” geht jetzt mit fünf Pilotprojekten in Kamp-Lintfort, Köln, Südwestfalen, Bottrop/Oberhausen und Gütersloh an den Start.

Verschärfung des Stafmaßes bei Kindesmissbrauch

Der Bundesrat hat gestern beschlossen, dass sexueller Missbrauch an Kindern sowie die Beschaffung und Verbreitung von entsprechendem Bildmaterial härter bestraft wird. Dies geht zurück auf eine Bundesratsinitiative der schwarz-gelben Landesregierung. Neben der Präventions- und Ermittlungsarbeit, die wir in NRW massiv ausgebaut haben, ist die Verschärfung des Strafmaßes ein wichtiger Schritt gegen Kindesmissbrauch.

Sexueller Missbrauch an Kindern und die Beschaffung, Verbreitung und der Besitz von Aufnahmen mit entsprechenden Inhalten wird nun grundsätzlich mit einer Mindeststrafe von einem Jahr Gefängnis bestraft. Zudem wurde die Verjährungsfrist erhöht.

Ab heute können Personengruppen der Priorität 3 ein Impfangebot erhalten. Neben Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen und Eltern von schwer erkrankten Minderjährigen gehören zu den nun Impfberechtigten auch Beschäftigte im Lebensmitteleinzelhandel und in Drogeriemärkten. Darüber hinaus erhalten Beschäftigte an weiterführenden Schulen ein Impfangebot, genauso wie einzelne Personengruppen der Justiz.

Mehr dazu: http://www.land.nrw/…/impfkampagne-nordrhein-westfalen…

Eine Studie der Uni Bielefeld liefert nun erste empirische Erkenntnisse über das Verhältnis des Konsums von Gangsta-Rap und der Akzeptanz von Antisemitismus, Rassismus und Misogynie.

„Die Studie belegt erstmalig empirisch, dass Gangsta-Rap den Nährboden für spätere verfestigte antisemitische Einstellungen bereitet. Wir dürfen nicht zusehen, wie Musiker Antisemitismus propagieren und mit gewaltverherrlichenden und frauenfeindlichen Texten Jugendliche indoktrinieren. Deswegen müssen wir in der Präventionsarbeit zielgruppen- und altersgerecht Angebote entwickeln”, so die Antisemitismusbeauftragte Sabine Leutheusser-Schnarrenberger.