NRW entwickelt Flächen-Zertifikatehandel für Kommunen

Zu der heutigen Ankündigung von NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser den NRW-Flächenverbrauch zu senken, erklärt Jörn Freynick, Sprecher für Landesplanung der FDP-Landtagsfraktion NRW:„Das heute vorgestellte Maßnahmenpaket setzt positive Impulse für unsere Städte und Gemeinden. Ein landesweites Brachflächenkataster kann ungeahnte Potenziale entfesseln, ohne dass hier ein zusätzlicher Flächenverbrauch notwendig wäre.“Das Land hat hierfür dem AAV – Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung zusätzlich sieben Millionen Euro zur Verfügung gestellt.„Mit dem geplanten Flächenzertifikatehandel unter den Kommunen geben wir als Land den Akteurinnen und Akteuren vor Ort in den Kommunen mehr Handlungsspielraum in der lokalen Entwicklung. Auf diese Weise setzen wir den Weg der NRW-Koalition fort, starre und ineffektive Vorgaben aufzuheben und durch innovative Methoden zu ersetzen.NRW als Wirtschaftsstandort gilt es weiterhin zu stärken. Viele Unternehmen benötigen dringend Flächen, um weiterhin im internationalen Wettbewerb bestehen zu können. Mit diesen Instrumenten wie unter anderem der Reaktivierung von Brachflächen wollen wir dem Flächenmangel effektiv entgegentreten. Auch dem schleppenden Wohnungsbau könnten auf diese Weise neue Anreize gegeben werden.”