Rechtsrheinischer Rhein-Sieg-Kreis erhält mehr Mittel für Landesstraßen


Gute Nachrichten für den rechtsrheinischen Rhein-Sieg-Kreis: Für den Erhalt der Landesstraßen gibt es in diesem Jahr mehr Geld aus Düsseldorf. Die Landesregierung hat jetzt die Verteilung der 175 Millionen Euro Landesmittel bekanntgegeben. „Der rechtsrheinische Teil unseres Kreises profitiert davon mit 2,84 Millionen Euro“, erklärt der FDP-Landtagsabgeordnete Jörn Freynick.

„Die NRW-Koalition hat die Mittel für den Erhalt der Landesstraßen seit Regierungsübernahme kontinuierlich gesteigert. Das kommt uns vor Ort zu Gute. Für 2019 sind folgende konkrete Maßnahmen geplant:

L 16 Sankt Augustin/Meindorf; Deckensanierung

L 143 Königswinter/Uthweiler, Ortsdurchfahrt Uthweiler Erneuerung der Fahrbahndecke und der Strassenentwässerung

L 317 Eitorf/Halft bis Einmundung Oberottersbach, Fahrbahnerneuerung

L 333 Hennef/Siegtalstraße, Instandsetzung Felshangsicherung

L 352 Hennef-Allner bis Hennef-Happerschoß Abschnitt 2, Fahrbahnerneuerung

Der Nachholbedarf in der Verkehrspolitik ist hoch. Unter der rot-grünen Vorgängerregierung wurden Infrastrukturprojekte insbesondere von den Grünen blockiert. Über Jahrzehnte wurde das Verkehrsnetz in Nordrhein-Westfalen auf Verschleiß gefahren. Investitionen in diesem Bereich wurden sträflich vernachlässigt. Bundesmittel wurden nicht immer voll ausgeschöpft. „Das hat sich unter der NRW-Koalition geändert. Nicht nur durch die Erhöhung der Mittel, sondern auch durch mehr Stellen für die Planung und die Fortschreibung von Straßenentwicklungsplänen holt Nordrhein-Westfalen wieder auf.“

Von dem Programm zum Erhalt der Landesstraßen profitieren aber nicht nur die Autofahrerinnen und Autofahrer im Rhein-Sieg-Kreis, sondern es dient auch der Sanierung von Geh- und Radwegen an Landstraßen sowie der Digitalisierung von Ampelschaltungen. „Die Freien Demokraten setzen sich für die Verbesserungen sämtlicher Verkehrsträger ein. Bei den Straßen ist der Bedarf besonders hoch, aber uns ist es auch wichtig, für Radfahrer und Fußgänger ebenso wie Nutzer des ÖPNV bessere Bedingungen zu schaffen“, sagt Freynick.